Home
Adressen
Chronik
Europe
Mariechenmarkt
Visit Gütersloh
Service

Bitkom: 3 von 4 Unternehmen nutzen Open Source

Von KWS, Technik und Internet, Bitkom, 20.281 Views

Bitkom: 3 von 4 Unternehmen nutzen Open Source

  • Kostenvorteile und Zugang zum Quellcode gelten als größte Vorteile
  • 73 Prozent sehen in Open Source eine Chance für mehr digitale Souveränität

#Berlin, 17. September 2025

Die große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland setzt Open Source #Software ein – und sieht darin auch eine Chance für mehr digitale Souveränität. Aktuell nutzen fast 3 Viertel (73 Prozent) Open Source Software, vor 2 Jahren waren es 69 Prozent. Ebenfalls 73 Prozent halten Open Source für ein geeignetes Mittel, um die #Digitale #Souveränität zu stärken, 60 Prozent wollen, dass der Staat aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage mehr in Open Source Software investiert. Das sind Ergebnisse des »Open Source Monitor 2025«, für den 1.152 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland sowie 103 Personen aus der öffentlichen Verwaltung im Auftrag des der Digitalverbands Bitkom befragt wurden. »Open Source hat weiter an Aufmerksamkeit gewonnen. Ohne Open Source Lösungen würden unsere Wirtschaft stillstehen, zugleich sind sie ein Innovationstreiber, etwa bei Cloud Technologien oder Künstlicher Intelligenz«, sagt Bitkom Präsident Dr. Ralf Wintergerst.

Unter Open Source versteht man Software, bei der die Quellcodes offengelegt sind und deren Lizenz es erlaubt, die Software frei auszuführen, sie zu analysieren, anzupassen und sowohl in unveränderter als auch veränderter Form weiterzugeben. 61 Prozent der Unternehmen geben ausdrücklich an, Open Source aufgeschlossen gegenüberzustehen, 2023 waren es erst 53 Prozent. Ebenfalls gestiegen ist der Anteil der Unternehmen, die eine Open Source Strategie haben, von 32 Prozent 2023 auf jetzt 37 Prozent. 4 von 10 (42 Prozent) erwarten, dass die Bedeutung von Open Source Software im eigenen Unternehmen künftig zunehmen wird. »Open Source hat sich in Deutschland etabliert, aber es bleibt noch einiges zu tun. Open Source sollte strategisch angegangen werden. Das bedeutet, Ziele zu definieren, Zuständigkeiten festzulegen und Ressourcen bereitzustellen«, so Wintergerst.

Als größten Vorteil sehen Unternehmen dabei Kosteneinsparungen (26 Prozent), dicht dahinter folgt die Möglichkeit, auf den Quellcode zugreifen zu können (19 Prozent). Damit werden unter anderem individuelle Anpassungen möglich, aber auch eine Prüfung auf mögliche Sicherheitslücken. Gegen den Einsatz von Open Source Software sprechen vor allem fehlende Fachkräfte im Unternehmen (2o Prozent), die unklare Gewährleistungssituation (15 Prozent) sowie rechtliche Unsicherheiten bei der Lizenzierungsverpflichtung (13 Prozent).

Diese und weitere Ergebnisse, unter anderem auch zum Thema Compliance, zu praktischen Anwendungsbeispielen sowie zur Nutzung in der öffentlichen Verwaltung enthält der »Open Source Monitor 2025« des Bitkom. Er wird morgen auf dem #Forum Open Source des Digitalverbands in #Erfurt vorgestellt und steht danach zum kostenlosen Download bereit.

Alle Informationen zum Forum Open Source 2025

Hinweis zur Methodik

Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom #Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.152 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland telefonisch befragt. Die Umfrage wurde im Rahmen des Projekts »Open Source Monitor 2025« durchgeführt, das unterstützt wird von #Bitsea, #Eclipse #Foundation, »Giesecke + Devrient«, »Kernkonzept«, #Nordemann, #Osborne #Clarke, »publicplan«, »PwC«, »Red Hat«, #Bosch, #SAP, #Siemens, #SUSE und »ZenDiS«. Die Befragung fand im Zeitraum von der 15. bis zur 21. Kalenderwoche 2025 statt. Die Umfrage ist repräsentativ.