Von KWS, Informationen, Kreis Gütersloh, 24.187 Views
Kreis Gütersloh: Spatenstich an der »Rettungsgasse 2«
#Gütersloh, 16. Dezember 2025
Startschuss für das Großprojekt des Kreises Gütersloh: Am Montag, 15. Dezember 2025, fand in #Verl #Sürenheide auf dem Grundstück an der »Rettungsgasse 2« der traditionelle Spatenstich statt. Hier entsteht auf einem rund 28.000 Quadratmeter großen Grundstück das #Feuerwehrzentrum und #Rettungsdienstzentrum des Kreises Gütersloh nach den Plänen des Braunschweiger Architekturbüros »Struhk #Architektur«. In dem Bau unweit der Autobahn 2 sollen die Einrichtungen des #Brandschutzes und #Katastrophenschutzes einschließlich der #Kreisfeuerwehrschule, die zentralen Einrichtungen des Kreisrettungsdienstes, die Kreisleitstelle sowie die Logistik für Tierseuchenlagen zusammengefasst werden. Auch ein redundanter Serverraum für die Kreis IT findet in dem Gebäude Platz. Zusammen mit Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper wurde zum Spaten gegriffen. 2028 soll der Bau bezugsfertig sein.
Die Kreisverwaltung rechnet aktuell mit einem Kostenvolumen von 72,1 Millionen Euro für das Feuerwehrzentrum und Rettungsdienstzentrum. Abzüglich bereits zugesagter Förderung sowie der Beteiligung der Krankenkassen an den Kosten für Kreisleitstelle und Rettungsdienst verbleiben Kosten von 56,1 Millionen Euro.
An der »Rettungsgasse 2« in Verl Sürenheide entsteht ein klimafreundlicher, nachhaltiger vierstöckiger Komplex mit Fahrzeugstellplätzen, Materiallagern, Büros, Schulungsräumen und ganz viel Technik. Für den Brandschutz und Katastrophenschutz – inklusive Kreisfeuerwehrschule – werden Schulungsräume, Schlauchpflegerei, Atemschutzwerkstatt, Atemschutzübungsstrecke sowie Räume für die Kreiseinsatzleitung und die Informationsgruppe und Kommunikationsgruppe gebaut sowie Fahrzeughallen für Sonderfahrzeuge und Sondereinsatzmittel wie Absetz Container für den Brandschutz und Katastrophenschutz. Für diese Fahrzeuge und andere, etwa die Ersatz #Rettungswagen, sind 52 Stellplätze in den Fahrzeughallen eingeplant. Dazu kommen noch #Werkstatt, #Waschhalle und #Desinfektionshalle. Für den Rettungsdienst sind ein Zentrallager für Verbrauchsmaterialien inklusive Pandemievorräte vorgesehen. Vorgehalten werden an der »Rettungsgasse 2« ebenfalls #Medizinprodukte, #Fahrzeuge, #Ersatzfahrzeuge und #Dienstbekleidung. Der #Rettungsdienst erhält dort Büros für Sonderfunktionen, eine zentrale Desinfektionseinheit inklusive Gefahrstofflager sowie Schulungsräume für Simulationen im Rahmen der #Ausbildung und #Weiterbildung. Auch die #Leitstelle, die aktuell noch bei der #Berufsfeuerwehr Gütersloh untergebracht ist, wird in das neue Gebäude einziehen. Zudem wird in dem Komplex das Logistikzentrum Tierseuchenbekämpfung eingerichtet. Für das Veterinäramt bietet sich die Chance, den Hygieneblock des Rettungsdienstes sowie auch die übrige Infrastruktur des Gebäudes in einem Tierseuchenfall zu nutzen.
Durch die Integration der Leitstelle wird das Feuerwehrzentrum und Rettungsdienstzentrum durchgehend mit Personal besetzt sein. Zählt man Leitstelle, #Feuerwehr und Rettungsdienst zusammen, arbeiten 70 Personen künftig hier. 6 von der Feuerwehr, 20 vom Rettungsdienst (Verwaltung und Krankentransport) sowie 44 von der Leitstelle. Tagsüber haben 16 Personen in der Leitstelle Dienst, die rund um die Uhr im Schichtbetrieb besetzt ist, nachts und am Wochenende sind es sechs. Das Gebäude weist eine Nutzfläche von 8.612 Quadratmeter auf, die sich auf Büros, Werkstätten, Schulungsräume, Ruheräume, Lagerflächen und Stellplätzen in den Hallen verteilen. Rund 2.000 Quadratmeter umfasst laut Plan die Verkehrsfläche und die Fläche für Technik.
Aufgeben kann der Kreis durch den Neubau verschiedene Liegenschaften und gemietete Räume verteilt im Kreisgebiet, etwa die #Kreisfeuerwehrschule Sankt Vit, das Rettungsdienstzentrum in Schloß Holte, das Pandemielager, die Räume der Kreisleitstelle in dem Gebäude der Berufsfeuerwehr Gütersloh sowie die Vorhaltungen für ein »Not Logistikzentrum« Tierseuchen auf dem Kreisbauhof in Wiedenbrück. Dadurch spart der Kreis jährlich künftig rund 252.000 Euro.
Zum Thema: Das Feuerwehrzentrum und Rettungsdienstzentrum in Zahlen
Das Feuerwehrzentrum und Rettungsdienstzentrum wird auf einem Grundstück von rund 28.000 Quadratmetern errichtet. 8.612 Quadratmeter Nutzfläche, 1.654 Quadratmeter Verkehrsfläche, 491 Quadratmeter nimmt die Technik ein. Die Bruttogeschossfläche beträgt 12.206 Quadratmeter, der Brutto Rauminhalt 64.468 Quadratmeter – letzteres ist der großen Höhe in den Hallen mit den Stellplätzen geschuldet. Die #PV Anlage auf dem Dach wird auf 394,2 #Kilowatt Peak Leistung kommen. 26 Fahrzeuge der #Feuerwehr und 16 Abrollbehälter zum Teil auf Wechselladern werden in Sürenheide stationiert, der Rettungsdienst kommt auf 11 Fahrzeuge. Baubeginn ist im März 2026, Fertigstellung 2028.
