Von Hartmut Brand, Fun und Freizeit, Spiele, 9.176 Views
#Brands #Spiele #Check: »Take Time« von Libellud im Vertrieb von Asmodee
#Lippstadt, 26. Dezember 2025
Manchmal eilen einem #Spiel bereits sehr gute Kritiken voraus, bevor es bei mir auf dem Tisch landet. So war es auch bei »Take Time« von #Libellud im Vertrieb von #Asmodee, wo sich 2 bis 4 Spieler in einem Spielalter ab 10 Jahren über eine Spielzeit von 30 Minuten gemeinsam an einzigartige Herausforderungen in einem Universum voller rätselhafte Uhren, von Anbeginn der Zeit bis zum Ende der Ewigkeit wagen.
In den letzten Monaten hatten wir in unserer Spielrunde schon einige herausragende Erlebnisse mit kooperativen Spielen dieser Art, so dass wir uns sehr auf »Take Time« gefreut haben und diese Vorfreude wurde nicht enttäuscht.
In »Take Time« müssen die Rätsel verschiedener Uhren gelöst werden. Dazu besteht ein Kapitel jeweils aus 4 Uhren. Zu Beginn des Spiels steht zunächst einmal das 1. Kapitel mit 4 #Uhren zur Verfügung.
Ziele Spiels ist es, 12 Karten verdeckt um die Uhr herumzuspielen. Dabei weiß man, wie die Karten am Ende verteilt sein müssen, aber man weiß nicht, was die anderen gespielt haben und man darf sich auch während der Ausspielphase nicht unterhalten.
Der eigentliche Clou des Spiels ist die Vorbesprechung. Neben den allgemeinen Regeln werden hier nun Strategien ausgearbeitet, um die Vorgaben der jeweils aktuellen Uhr zu erfüllen. Und anfangs hatten wir schon unsere Schwierigkeiten damit, herauszufinden, in welche Richtungen diese Strategien verlaufen sollten und dazu auch noch die Schwierigkeit, nicht zu viele, zu komplizierte Strategien zu arbeiten, die dann in der kommunikationslosen Platzierungsphase vielleicht gar nicht mehr in Erinnerung bleiben.
Die #Karten werden dabei verdeckt um die Uhr gelegt und man kann schon sagen, dass das 1. Kapitel tatsächlich der Einführung dient, sich dann aber die Vorgaben der Uhren in den folgenden neun Kapitel Umschlägen stetig steigern und man dann so manches Mal vor echten Herausforderungen steht.
Dabei steht es der Gruppe offen, eine Uhr, die vielleicht für den Moment zu schwer erscheint, zunächst einmal zu überspringen. Ansonsten wird die Uhr für einen weiteren Versuch zurückgesetzt und ein Bonusplättchen wird umgedreht, um den zweiten Versuch etwas einfacher zu gestalten.
Man merkt hier also schon, dass alles dafür getan wird, dass das Spiel auf der einen Seite nicht zu schwer und nicht zu einfach ist, auf der anderen Seite dann aber auch beim 2. oder 3. Versuch das Spiel etwas einfacher macht.
Zunächst zurückgestellte Uhren können dann später noch einmal gespielt werden und falls man alle 40 Uhren gelöst hat, besteht die Möglichkeit, den Zeitsprungumschlag zu öffnen, um die Uhren mit neuen Herausforderungen zu spielen.
»Take time« ist ein #Spiel, das mit einer kurzen, aber sehr verständlich geschrieben Anleitung daherkommt. Zudem werden der Gruppe noch einige Hinweise und Tipps an die Hand gegeben, die wir vor der 1. Partie einmal für alle verlesen haben und natürlich gilt wie für alle kooperativen, kommunikationslosen Spiele dieser Art, dass man sich auch tatsächlich darauf einlassen sollte, in der Ausspielphase nicht zu kommunizieren. Auf Tricks wie Geheimzeichen et cetera sollte man dann schon besser verzichten.
Wir sind noch lange nicht am Ende mit den 40 Uhren, arbeiten uns aber nach und nach immer weiter durch, wobei keine #Uhr wie die andere ist und so ein langanhaltender #Spielspaß gegeben ist. Und natürlich bietet sich ein Spiel wie »Take Time« dazu an, es mit Ergänzungslieferungen stetig zu aktualisieren.
