Von KWS, Business, Wirtschaft, 10.658 Views
#Mercosur federt negative #US #Zollpolitik ab
#München, PTE, 16. Januar 2026
Mercosur sollte für die EU nur der Anfang sein. Denn neue Freihandelsabkommen mit sieben wichtigen Handelspartnern würden die negativen Effekte der US Zollpolitik nicht nur ausgleichen, sondern sogar überkompensieren. Zu dem Schluss kommt eine neue Studie des IFO Instituts.
4,1 Prozent mehr Exporte
Laut IFO Außenwirtschaftsexpertin Lisandra Flach würden die deutschen Exporte durch weitere Abkommen zum Beispiel mit Indonesien trotz der US Zölle um bis zu 4,1 Prozent wachsen. Auf diese Weise erhöhe sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt um bis zu 0,5 Prozent.
»Die EU sollte sich darauf konzentrieren, auch in den laufenden Freihandelsverhandlungen zügig zu Ergebnissen zu kommen«, mahnt Flach. Positive Wertschöpfungseffekte könnten vor allem in exportstarken Industriebranchen wie dem #Maschinenbau (2,7 Prozent), der #Chemieindustrie (3,1 Prozent) und der #Automobilindustrie (3,2 Prozent) realisiert werden.«
Antwort auf US Zollhammer
Für die Studie haben die Experten neben den EU Handelsabkommen mit den Mercosur Staaten (#Brasilien, #Argentinien, #Uruguay und #Paraguay) auch Abkommen mit #Indien, #Australien, #Indonesien, #Malaysia, #Thailand und den #Vereinigten #Arabischen #Emiraten angenommen.
Ohne neue Handelsabkommen würden die US Zölle das deutsche #Bruttoinlandsprodukt den aktuellen Berechnungen nach mittelfristig um 0,13 Prozent und die Exporte um 1,3 Prozent verringern, heißt es abschließend in den vorliegenden Modellrechnungen des IFO Instituts.
