Von KWS, Kunst und Kultur, Museen, 5.966 Views
Programm des Stadtmuseums Münster im Februar 2026
#Münster, 2. Februar 2026
Öffentlicher Workshop: »Geschichte in vier Gemälden – der Kolonialismus und sein Erbe«
In einem Workshop im Stadtmuseum Münster können Interessierte am Freitag, 6. Februar 2026, um 16 Uhr die bis heute wirkenden Folgen der #Kolonialzeit diskutieren. Fachpromotor Serge Palasie (Eine Welt Netz NRW) leitet die Veranstaltung, die zur Ausstellung »Themenraum Kolonialismus« angeboten wird. Der Workshop ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.
Unter Anleitung Palasies schuf der Künstler Naseer Alshabani für die Ausstellung 4 Gemälde. Im #Workshop werden diese Werke gemeinsam entschlüsselt und eingeordnet. Im Vordergrund steht dabei die Frage, welche Staaten, Institutionen und gesellschaftlichen Gruppen in welcher Weise und in welchem Zeitraum vom Kolonialismus profitiert haben. Eine Anmeldung zum Workshop ist telefonisch unter +492514924503 oder per E Mail an museum info@stadt muenster.de möglich. Treffpunkt ist der »Themenraum Kolonialismus« in der 2. Etage.
Öffentliche Führung gibt Einblicke in den »Themenraum Kolonialismus«
Am Samstag, 7. Februar 2026, bietet das Stadtmuseum Münster um 16 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung »Themenraum Kolonialismus« an. Diese lädt alle Besucherinnen und Besucher ein, sich intensiv mit der Geschichte und den Auswirkungen des deutschen Kolonialismus in Münster auseinanderzusetzen. Zwischen 1884 und 1918 besaß Deutschland Kolonien in #Afrika, dem pazifischen Raum und China. Viele Menschen in Münster profitierten von der Unterdrückung und Ausbeutung. Der »koloniale Blick«, der die Menschen in diesen Regionen als minderwertig betrachtete, hat bis heute seine Spuren hinterlassen.
Der »Themenraum Kolonialismus« ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von 15 Kultureinrichtungen und Bildungseinrichtungen Münsters unter der Leitung des Stadtmuseums, des Historischen Seminars und des Instituts für #Didaktik der Geschichte der #Universität #Münster.
Die Kosten für die Teilnahme betragen 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Lindenfällung an der Promenade im Schaufenster Stadtgeschichte
In einer #Fotoreihe mit der Überschrift »Keine Angst um Münsters Linden« berichtete die #Tageszeitung im Februar 1964 darüber, wie auf der Promenade im Bereich des Kanonengrabens Bäume gefällt wurden. Die betroffenen Exemplare waren innen weitgehend hohl und die Wurzeln morsch und zerfressen, sodass sie bei einem stärkeren Sturm umzustürzen drohten. Die Holzfäller rodeten insgesamt 20 Linden auf einer Länge von 200 Metern. Da die münsterische Bevölkerung diese Arbeiten kritisch beobachtete, berichteten die lokalen Medien ausführlich über die Maßnahmen und erklärten diese.
Die Fotografie kann ab Freitag, 6. Februar 2026, im Großformat im Schaufenster des Stadtmuseums an der Salzstraße betrachtet werden.
Information zur #Barrierefreiheit im #Stadtmuseum Münster
Seit Montag, 2. Februar 2026, ist im Stadtmuseum Münster der barrierefreie Zugang zum 2. Obergeschoss (inklusive #Fürstenbergsaal) nicht möglich. Grund dafür sind Instandsetzungsarbeiten im Bereich des Schwerlastenaufzugs. Das 1. Obergeschoss und das Untergeschoss sind weiterhin barrierefrei zugänglich. Dort steht ein Personenaufzug zur Verfügung. Die Reparaturarbeiten dauern voraussichtlich 4 Wochen.
