Von KWS, Kunst und Kultur, Musik12.040 Views
Theater Münster, Sinfoniekonzert Nummer 5, 17. Februar 2026
#Münster, 6. Februar 2026
Kaum ein Komponist hat den sogenannten »Klang des Nordens« so nachhaltig geprägt wie #Jean #Sibelius. Seine #Musik ist von einer herben Klarheit und tiefen Naturverbundenheit durchzogen – Eigenschaften, die sich sowohl in seinem Violinkonzert als auch in seiner 5. #Sinfonie eindrucksvoll widerspiegeln. Das aktuelle Sinfoniekonzert widmet sich dieser nordischen Klangwelt und stellt sie in einen spannenden Dialog mit zeitgenössischer Musik.
Sibelius selbst beschrieb seine Tonsprache einmal mit den Worten: »Was ich zu bieten habe, ist klares, kaltes Wasser.« Besonders deutlich wird dies im Violinkonzert d Moll, opus 47, einem Werk von mystischer Atmosphäre, expressiver Melodik und großer virtuoser Dramatik. Auch die 5. Sinfonie Es Dur, opus 82, ist von Naturerlebnissen inspiriert. Der berühmte Ausspruch des Komponisten – »Heute sah ich 16 Schwäne. Einer der größten Augenblicke meines Lebens« – verweist auf das ikonische »Schwanenthema«, eines der bekanntesten Motive der Musikgeschichte.
Ergänzt wird das Programm durch Erkki Sven Tüürs »Searching for Roots«, eine Hommage an Jean Sibelius. Das Werk reflektiert dessen Klangwelt und tiefe Naturverbundenheit aus zeitgenössischer Perspektive und schlägt eine Brücke zwischen musikalischer Tradition und Gegenwart. Den solistischen Part des Abends übernimmt die herausragende Geigerin Tianwa Yang. Die musikalische Leitung liegt beim Generalmusikdirektor Golo Berg.
Programm
17. Februar 2026, 19.30 Uhr, Theater Münster, Großes Haus, eine konzertbegleitende Einführung findet um 18:30 Uhr statt
