Von KWS, Kunst und Kultur, Kommentare, 13.449 Views
#NOW #Kommentar: die große Bremse
#Gütersloh, 5. März 2026
Die Notwendigkeiten liegen längst auf dem Tisch. #Spritpreisbremse, Preissteigerungsbremse, Bremsbremsbremse, Bremspreisbremse, Bremspreise …
Man hat fast den Eindruck, als wäre die politische Antwort auf jede Herausforderung inzwischen dieselbe: Bremse.
Doch ein Land lässt sich nicht dauerhaft im Bremsmodus steuern. Jeder, der einmal #Auto gefahren ist, weiß: Mit der #Bremse allein kommt man nicht vorwärts. Man braucht 3 Pedale – zumindest im übertragenen Sinn: die Bremse, die Kupplung und das Gaspedal.
Die Bremse ist wichtig. Sie verhindert Unfälle. Sie gibt Kontrolle. Aber sie ersetzt keine Richtung. Die #Kupplung steht für Übergänge: für Anpassung, für das saubere Wechseln der Gänge in Zeiten des Wandels. Und das #Gaspedal steht für Mut, für Investitionen, für Fortschritt. #Politik aber, die nur noch bremst, erzeugt Stillstand.
Was fehlt, ist die Debatte darüber, wann wir kuppeln müssen – und wann wir Gas geben sollten.
Deutschland steht vor gewaltigen Aufgaben: Transformation der #Industrie, #Energieversorgung, #Digitalisierung, #Infrastruktur, #Wettbewerbsfähigkeit. Diese Herausforderungen lassen sich nicht einfach ausbremsen. Wer nur bremst, verhindert vielleicht kurzfristig Schmerzen – aber riskiert langfristig, dass der #Motor ausgeht.
Was dieses Land braucht, ist keine neue Sammlung politischer Bremsbegriffe. Es braucht eine Fahrstrategie.
Wann wird gebremst?
Wann wird umgeschaltet?
Und vor allem: Wann geben wir endlich wieder Gas?
