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Foto: Andreas Recek, »ar design«

KWS History: Stadtgeschichte Gütersloh – der 1. »Gütersloher Frühling« 2004

Von KWS, Karla-Wagner-Stiftung, KWS History, 12.843 Views

#KWS #History: #Stadtgeschichte #Gütersloh – der 1. »Gütersloher Frühling« 2004

#Gütersloh, 17. März 2026

Pünktlich zum astronomischen Frühlingsbeginn am 21. März fand ab dem 19. März 2004 der erste »#Gütersloher #Frühling« statt. Wie ein grünes Band zog sich die Veranstaltung vom Kol­be­platz über Gütsels »Kö« bis zur Stadthalle. Als Symbol für den Frühling wurden »Blütenblätter« genannte Blumenbeete gestaltet und ­überall in der Stadt verteilt. Die #Land­schafts­ar­chi­tektin Mo­ni­ka #Geißler zeichnete für die Prä­­sen­ta­tion der teilnehmenden Gü­­ters­lo­her #Gartenbaubetriebe, #Flo­risten und #Baumschulen verant­wortlich, die sich auf zahlreichen kreativ gestalteten Flächen präsentierten und den Besuchern damit Kostproben ihres Könnens ga­ben. Frühlingshaft gestaltete #Schaufenster, #Frühlingsdüfte, #Kleinkunst und #Musik rundetem das Angebot schließlich ab.

Für den Gaumenkitzel waren 2004 das #Gasthaus #Roggenkamp, das #Hotel #Appelbaum und das #Gü­tersloher #Brauhaus zuständig, die sich auf dem #Ber­­liner #Platz präsentie­ren und in ihrem Pavillon ein kleines aber feines Live Musikprogramm darbieten. Auf dem #Kolbeplatz wurde ein be­gehbares #Rasenlabyrinth in­stal­liert, in dem ein einziger Pfad auf Umwegen ins Zentrum führte, das die Form eines Blütenblattes hatte. Der Weg verlangte vom Be­su­cher ständigen Richtungswech­sel – dadurch wurde der Platz aus immer neuen Perspektiven gesehen und erlebt. 3 mit Frühlings­blu­men farbig gestaltete Beete und frühblühende weiße #Rhodo­den­dron an den Zugängen vom Ber­liner Platz und der Königstraße brachten schließlich den Frühling in die #Spiekergasse.

In der #Ausstellung »Tanz & Art« zeigt die bekannte Gütersloher Aquarellkünstlerin Doris #Papen­breer ihre schönsten Bilder. Zu sehen waren die Werke in der #Tanzschule #Stüwe #Weis­sen­berg an der #Kirchstraße (gegen­über dem #Parkhotel). Das #Kunstprojekt »Lindenbäume« umfasste 10 Künstler aus Ostwestfalen, die jeweils einen Baum auf dem Ber­liner Platz künstlerisch bearbeiteten. Es wurden sowohl Materi­ali­en aus der Natur als auch künstliche Stoffe eingesetzt. So entstand eine spannende Vielfältig­keit, die die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Künstler aufzeigte. Jeder Baum stand für eine Denkweise, eine individuelle Auseinander­set­zung mit der Na­tur, die unser Le­bensraum ist.

Der Gütsler »#Garten­ex­per­te« Herr #Krawalli war in entsprechender Arbeits­klei­dung mit einer Schubkarre unterwegs, erklärte die besondere #Auf­zucht und #Pflege von mundgeblasenen Luftballon Blumen und zeigte in einem Workshop das Zurecht­stutzen der Rasenkanten mit der Nagel­schere. Am Nach­­mittag präsentierte er seine Straßenshows mit Comedy Jong­lage und einem »Spe­zial Casting«, bei dem seine »freiwilligen« Nach­wuchsartisten aus den Zuschauer­rei­hen mit wertvollen Klein­kunst­preisen (Sammler­exem­pla­re ostdeutscher Gar­ten­zwer­ge) ausgezeichnet wurden. Mit von der Partie waren außerdem die Gütersloher #Verkehrswacht mit ihrem Verkehrs Informations­bus, der #Tauchsportclub Güters­loh und die #Modelltruckfreunde, die über ihre Aktivitäten infor­mieren und ihre Verein entspre­chend präsentierten. Alles in allem bot der erste »Gütersloher Frühling« 2004 ein umfangreiches Pro­gramm, das eine erfolgreiche Ver­anstaltung versprach.

Die Idee für die Parklandschaft entstand schon zum 2. »Gütersloher Frühling« 2005

Anlässlich des 2. »Gütersloher Frühlings« hat »Gütsel« über weitere Ideen nachgedacht: »Immerhin verspricht der zweite Gütersloher Frühling noch erfolgreicher zu werden, als die erste Veranstaltung. Nachdem wir als Güterslohs Trendsetter Stadtmagazin schon die Grundidee geliefert hatten, die dankenswerterweise vom damaligen Geschäftsführer der Gütersloh Marketing GmbH, Jörg #Konken, und von Andreas #Bernstein, dem Vorsitzenden der #Werbegemeinschaft, aufgegriffen worden war, haben wir uns natürlich weitere Gedanken gemacht – vor allem, wie die Veranstaltung auch überregional interessant werden könnte. Die Idee: Jedes Jahr werden international bekannte Gartenanlagen auf dem Berliner Platz nachgeahmt da könnte dann die ›grüne Branche‹ wirklich mal zeigen, was sie kann – bedeutende #Gartenanlagen wie beispielsweise die der Prager Burg, des Medici Palastes in Rom oder des Château Villandry an der Loire sind in jedem Fall interessanter als vereinzelte Beete ... nichts für ungut. Das ganze untermalt von landestypischer Bewirtung durch Gütsler Spitzengastronomen und zuguterletzt beispielsweise am Abschlusstag durch ein Barockfeuerwerk nächtlich illuminiert könnte Besucher aus dem ganzen Land nach Gütsel locken. Sogar kleine Städte haben es durch niveauvolle pointierte Events geschafft, sich ein nationales und teilweise sogar internationales Renommée anzueignen – Beispiele sind die Stadt #Holzminden mit ihrem internationalen #Straßentheaterfestival«.

#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE