Von KWS, Karla-Wagner-Stiftung, KWS History, 12.843 Views
#KWS #History: #Stadtgeschichte #Gütersloh – der 1. »Gütersloher Frühling« 2004
#Gütersloh, 17. März 2026
Pünktlich zum astronomischen Frühlingsbeginn am 21. März fand ab dem 19. März 2004 der erste »#Gütersloher #Frühling« statt. Wie ein grünes Band zog sich die Veranstaltung vom Kolbeplatz über Gütsels »Kö« bis zur Stadthalle. Als Symbol für den Frühling wurden »Blütenblätter« genannte Blumenbeete gestaltet und überall in der Stadt verteilt. Die #Landschaftsarchitektin Monika #Geißler zeichnete für die Präsentation der teilnehmenden Gütersloher #Gartenbaubetriebe, #Floristen und #Baumschulen verantwortlich, die sich auf zahlreichen kreativ gestalteten Flächen präsentierten und den Besuchern damit Kostproben ihres Könnens gaben. Frühlingshaft gestaltete #Schaufenster, #Frühlingsdüfte, #Kleinkunst und #Musik rundetem das Angebot schließlich ab.
Für den Gaumenkitzel waren 2004 das #Gasthaus #Roggenkamp, das #Hotel #Appelbaum und das #Gütersloher #Brauhaus zuständig, die sich auf dem #Berliner #Platz präsentieren und in ihrem Pavillon ein kleines aber feines Live Musikprogramm darbieten. Auf dem #Kolbeplatz wurde ein begehbares #Rasenlabyrinth installiert, in dem ein einziger Pfad auf Umwegen ins Zentrum führte, das die Form eines Blütenblattes hatte. Der Weg verlangte vom Besucher ständigen Richtungswechsel – dadurch wurde der Platz aus immer neuen Perspektiven gesehen und erlebt. 3 mit Frühlingsblumen farbig gestaltete Beete und frühblühende weiße #Rhododendron an den Zugängen vom Berliner Platz und der Königstraße brachten schließlich den Frühling in die #Spiekergasse.
In der #Ausstellung »Tanz & Art« zeigt die bekannte Gütersloher Aquarellkünstlerin Doris #Papenbreer ihre schönsten Bilder. Zu sehen waren die Werke in der #Tanzschule #Stüwe #Weissenberg an der #Kirchstraße (gegenüber dem #Parkhotel). Das #Kunstprojekt »Lindenbäume« umfasste 10 Künstler aus Ostwestfalen, die jeweils einen Baum auf dem Berliner Platz künstlerisch bearbeiteten. Es wurden sowohl Materialien aus der Natur als auch künstliche Stoffe eingesetzt. So entstand eine spannende Vielfältigkeit, die die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Künstler aufzeigte. Jeder Baum stand für eine Denkweise, eine individuelle Auseinandersetzung mit der Natur, die unser Lebensraum ist.
Der Gütsler »#Gartenexperte« Herr #Krawalli war in entsprechender Arbeitskleidung mit einer Schubkarre unterwegs, erklärte die besondere #Aufzucht und #Pflege von mundgeblasenen Luftballon Blumen und zeigte in einem Workshop das Zurechtstutzen der Rasenkanten mit der Nagelschere. Am Nachmittag präsentierte er seine Straßenshows mit Comedy Jonglage und einem »Spezial Casting«, bei dem seine »freiwilligen« Nachwuchsartisten aus den Zuschauerreihen mit wertvollen Kleinkunstpreisen (Sammlerexemplare ostdeutscher Gartenzwerge) ausgezeichnet wurden. Mit von der Partie waren außerdem die Gütersloher #Verkehrswacht mit ihrem Verkehrs Informationsbus, der #Tauchsportclub Gütersloh und die #Modelltruckfreunde, die über ihre Aktivitäten informieren und ihre Verein entsprechend präsentierten. Alles in allem bot der erste »Gütersloher Frühling« 2004 ein umfangreiches Programm, das eine erfolgreiche Veranstaltung versprach.
Die Idee für die Parklandschaft entstand schon zum 2. »Gütersloher Frühling« 2005
Anlässlich des 2. »Gütersloher Frühlings« hat »Gütsel« über weitere Ideen nachgedacht: »Immerhin verspricht der zweite Gütersloher Frühling noch erfolgreicher zu werden, als die erste Veranstaltung. Nachdem wir als Güterslohs Trendsetter Stadtmagazin schon die Grundidee geliefert hatten, die dankenswerterweise vom damaligen Geschäftsführer der Gütersloh Marketing GmbH, Jörg #Konken, und von Andreas #Bernstein, dem Vorsitzenden der #Werbegemeinschaft, aufgegriffen worden war, haben wir uns natürlich weitere Gedanken gemacht – vor allem, wie die Veranstaltung auch überregional interessant werden könnte. Die Idee: Jedes Jahr werden international bekannte Gartenanlagen auf dem Berliner Platz nachgeahmt da könnte dann die ›grüne Branche‹ wirklich mal zeigen, was sie kann – bedeutende #Gartenanlagen wie beispielsweise die der Prager Burg, des Medici Palastes in Rom oder des Château Villandry an der Loire sind in jedem Fall interessanter als vereinzelte Beete ... nichts für ungut. Das ganze untermalt von landestypischer Bewirtung durch Gütsler Spitzengastronomen und zuguterletzt beispielsweise am Abschlusstag durch ein Barockfeuerwerk nächtlich illuminiert könnte Besucher aus dem ganzen Land nach Gütsel locken. Sogar kleine Städte haben es durch niveauvolle pointierte Events geschafft, sich ein nationales und teilweise sogar internationales Renommée anzueignen – Beispiele sind die Stadt #Holzminden mit ihrem internationalen #Straßentheaterfestival«.
