Von KWS, Kunst und Kultur, Museen, 5.936 Views
Kunsthalle Mainz: #Fortbildung für Lehrer und Pädagogen mit PL Nummer
#Mainz, 13. Mai 2026
Außerschulische Lernorte eröffnen neue Möglichkeiten, Unterrichtsinhalte erfahrbar, forschend und kreativ zu erkunden. Wie kann Unterricht, über das Fach Kunst hinaus, an Ausstellungsinhalte anknüpfen? Der #Fortbildungstag in der Kunsthalle Mainz bietet Lehrkräften aller Schulformen die Gelegenheit, die Kunsthalle Mainz als Lernort zu erkunden.
Außerschulische Lernorte schaffen Lernsituationen, in denen Schüler Inhalte unmittelbar erfahren, entdecken und eigenständig erkunden können. Im Verlauf des Tages finden vier Workshopformate statt – jeweils 2 am Vormittag und 2 am Nachmittag. Die Workshops sind praxisorientiert angelegt und verstehen sich zugleich als partizipative Lernlabore, in denen kreative Methoden ausprobiert, erforscht und gemeinsam reflektiert werden.
Anhand verschiedener Methoden – etwa Mixed Media, #Fotografie, #Tanz und weiteren kreativen Techniken – wird gezeigt, wie sich Ausstellungen über klassische Führungen hinaus für Unterrichtssituationen nutzen lassen. Lehrkräfte erproben Methoden, mit denen sich Inhalte aus unterschiedlichen Lerninhalte erschließen und mit eigenen Ideen verbinden lassen. Der Fortbildungstag gibt Raum zum Experimentieren, Beobachten und Mitdenken. Er zeigt, wie Kunstausstellungen als lebendige Lernräume in Unterrichtsprozesse einbezogen werden können.
In der Ausstellung »Britta Marakatt Labba – Stitched Tracks« wird erprobt, wie Kunst neue Zugänge zu Themen und Inhalten eröffnen kann. Die visuelle Erzählung auf Stoff bildet Britta Marakatt Labbas Methode, Fragen zu stellen und Antworten auf existenzielle Gedanken zu finden. In faszinierend präziser, wie kleinteiliger Manier entstehen fragile Welten. Die akkurate Platzierung der Szenen, das Wechselspiel zwischen Hintergrund und Motiv, die Spannung zwischen Leere und Bildgeschehen machen Britta Marakatt Labbas Werk einzigartig. Sie belegen ein phänomenales Gespür für Bildräume, für Handlungen und für die Stille. Tausende von Stichen formen sich zu Landschaften und Erzählungen über eine verletzliche Welt und deren Bewohnende.
Ziele der Fortbildung
»Generation K«
»Generation K« ist ein Fortbildungsangebot für #Kulturelle #Bildung in Rheinland Pfalz, das künstlerische Perspektiven und Denkweisen gezielt in schulische Lernprozesse integriert. Ein multiprofessionelles Team aus #Kunst, #Performance, #Tanz, #Medien und #Schulentwicklung entwickelt kreative, forschende und partizipative Formate für Schulen. Ziel ist es, Bildungsprozesse zu stärken, die Teilhabe ermöglichen und eine lebendige Lernkultur fördern.
Referenten für den Workshoptag
Stefanie Manhillen ist Mixed Media Künstlerin, Fortbildnerin für kreative Unterrichtspraxis und Workshopleiterin an Schulen und Museen. In ihrem Workshop stellt sie unterschiedliche künstlerische Techniken und Materialien vor. Ihr Ziel ist es, die Workshopteilnehmer dabei zu unterstützen, eine eigene künstlerische Haltung zu entwickeln.
Helen Jilavu ist bildende Künstlerin, Fotografin und LTTA Artist. Seit 2015 arbeitet sie in der kulturellen Bildung als Workshopleiterin und gibt Fortbildungen für verschiedene Institutionen, unter anderem an der #Kunsthochschule Mainz, an Grund und weiterführenden Schulen in Rheinland Pfalz sowie in der Erwachsenenbildung und Lehrerfortbildung. Sie ist Mitbegründerin von Kartenraum, einem Künstlerkollektiv.
Marco Jodes arbeitet seit 2002 als Darsteller und seit 2006 als Vermittler in unterschiedlichen Einrichtungen, unter anderem an Hochschulen in Mainz und #Koblenz sowie an vielen Grund und weiterführenden Schulen, Jugendzentren und Theatern bundesweit. Als Tänzer, Tanztherapeut und #LTTA #Mentor Artist eröffnet er Lehrkräften und Menschen aus dem Bildungsbereich und Kulturbereich Erfahrungsräume, in denen sie sich tänzerisch theatral bewegen und szenische Ideen erforschen können. Seit Sommer 2025 ist er zudem als Fachtherapeut am Landeskrankenhaus tätig und engagiert sich besonders in der Weiterbildung von Lehrkräften im Bereich psychische Gesundheit.
Erik Schmelz ist bildender Künstler, Coach (EASC) und LTTA Artist und arbeitet seit über 15 Jahren an der Schnittstelle von Kunst, Bildung und sozialer Innovation. In seiner Arbeit verbindet er künstlerische Forschung, soziale Prototypen und strukturierte Prozessbegleitung. So entstehen Lern und Entwicklungsräume mit lebendigen Formaten, in denen Menschen kreatives Arbeiten als gemeinsame und individuelle Ressource entdecken können.
Die Zielgruppe sind #Lehrkräfte aller Fächer, Schulleitungen und pädagogisches Personal, Termin 1. Juni 2026, 1. Block 10 bis 13 Uhr mit Erik Schmelz und und Helen Jilavu, 2. Block 14 bis 17 Uhr mit Marco Jodes und Stefanie Manhillen, Kunsthalle Mainz, Am Zollhafen 3 bis 5, 55118 Mainz, es kann ein Workshop oder zwei Workshops (jeweils einer am Vormittag und einer am Nachmittag) gebucht werden, die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung per E Mail an [email protected] …
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