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Alexander Klaws beklagt verlorene Diskussionskultur

Von »Neue Osnabrücker Zeitung«, Kunst und Kultur, Presse, 3.668 Views

Alexander Klaws beklagt verlorene #Diskussionskultur

#Osnabrück, 12. Juni 2026

Alexander Klaws vermisst in der heutigen Gesellschaft eine gesunde Diskussionskultur. »Das Geheimnis einer funktionierenden #Gesellschaft liegt darin, zu akzeptieren, dass wir unterschiedlich sind«, sagt der #Schauspieler, #Sänger und #Musicaldarsteller im Gespräch mit der »Neuen Osnabrücker #Zeitung« (#NOZ). Die #Akzeptanz anderer #Meinungen sei in der #Corona Zeit verloren gegangen.

Fest macht der 42 Jährige seine Beobachtung an der #Debatte um »Kulturelle Aneignung« und den damit verbundenen #Rassismusvorwürfen in den Werken Karl Mays. Klaws spielt in diesem Sommer zum 6. Mal bei den Karl May Spielen in Bad Segeberg (Schleswig Holstein) die Rolle des Winnetou und weist die #Kritik zurück: »Wenn jemand meint, dass unsere Arbeit kulturelle Aneignung darstellt, darf er diese Meinung gerne haben.«

Für ihn selbst habe die Botschaft, die Karl #May in seinen Werken vermittelt, dennoch nicht an Bedeutung verloren – sie sei aktueller denn je. »Das Thema hat kein Verfallsdatum«, betont der 3 fache Familienvater. Die früheren Winnetou Darsteller Pierre Brice und Goiko Mitic hätten Bleibendes geschaffen. Er spüre, dass die Figur vielen Menschen viel bedeute. Daher könne er sich auch vorstellen, als Winnetou in Bad Segeberg den Bühnentod zu sterben: »Jede legendäre Geschichte verdient ein legendäres Ende. Wenn man sich diesen Moment nehmen ließe, würde der Rolle etwas fehlen.«

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