Von KWS, Karla-Wagner-Stiftung, KWS History, 3.875 Views
#KWS #History: #Stadtgeschichte #Gütersloh – #Gröschler GmbH, 1869 als #Straßenbaubetrieb und #Wegebaubetrieb eröffnet
Der #Familienchronik zufolge hat der am 6. Januar 1842 geborene Christof Gröschler 1869 einen Straßenbaubetrieb und Wegebaubetrieb eröffnet. In diesen Jahren war der #Pflasterstein ein #Grundelement des Straßenbaus, der Pflasterer einer der angesehensten #Handwerker.
Die Firma #Gröschler war lange Jahre der einzige Pflastererbetrieb im Raum Gütersloh und beschäftigte bald mehr als 60 Mitarbeiter. 1905 übernahm der zweitälteste Sohn Georg den Betrieb, der nach seinem Tod 1918 vom Bruder Heinrich durch die #Nachkriegsjahre und #Inflationsjahre geführt wurde. Nach seiner Meisterprüfung übernahm 1929 Otto Gröschler das Unternehmen, das während des Zweiten Weltkriegs zwangsweise zum #Straßenbau und #Wegebau in den besetzten Gebieten eingesetzt wurde. Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau und Ottos Frau Anni übernahm nach dem Tod ihres damals nur 50 jährigen Mannes die Geschicke der Firma. Unter ihrer Führung wurde durch die Übernahme der Firma August Jungjohann in #Iserlohn ein weiteres Betätigungsfeld im Straßenbau und #Tiefbau gefunden. Seit 1974 sind die Brüder Hagen und Volker Gröschler im Unternehmen tätig.
Heute beschäftigt das Familienunternehmen rund 140 Mitarbeiter und setzt gut 16 Millionen Euro im Jahr um. Zu den Auftraggebern zählen neben Städten, Gemeinden und Landesstraßenbauämtern auch die heimische #Industrie, so wird das #Asphaltmischwerk zu rund 30 Prozent durch den eigenen #Baubetrieb ausgelastet. Eine langjährige und treue Kundschaft trägt zu einer guten Gesamtauslastung bei und sorgt dafür, daß das #Asphaltgeschäft nicht nur durch die großen #Mischgutkonzerne bestimmt wird. Zu vielen #Baustofflieferanten und #Baugeräteherstellern bestehen seit Jahren zuverlässige Geschäftsbeziehungen.
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