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Foto: Hartmut Brand

Brands Spiele Check: »Severton« von »Huch!«

Von Hartmut Brand, Fun und Freizeit, Spiele, 8.386 Views

#Brands #Spiele #Check: »#Severton« von »Huch!«

#Lippstadt, 15. Juni 2026

In den vergangenen Wochen und Monaten hatten wir einige kooperative Spiele auf dem Tisch, die uns unglaublich viel Spaß gemacht hatten. Umso mehr war ich gespannt auf »Severton« von »Huch!«.

1 bis 5 #Spieler in einem Spielalter ab 12 Jahren begeben sich über eine Spielzeit von rund 90 Minuten auf die Spuren des beliebten Romans von Jaroslav Foglar und folgen in diesem kooperativen #Spiel den Spuren der »schnellen Pfeile«, einem Club von 5 jungen Freunden, die sich in die gefährlichen Straßen von #Severton wagen.

Hierbei bewegt man sich durch versteckte Kellergänge und geheime Gärten, wo man Hinweisen folgt, um den mysteriösen »gefangenen Igel« zu finden, Verbündete zu befreien und zusammen mit dem rätselhaften #Scirocco über die Dächer zu streifen.

Das Spiel enthält 5 Szenarien, die auf der Romanvorlage basieren, aber keine lineare Geschichte erzählen. Jedes Szenario stellt ein eigenständiges #Abenteuer dar.

In den dem Spiel beigefügten Szenario Umschlägen findet man neues Material und die meisten Szenarien führen neue Spielmechaniken ein. Dabei kann man die einzelnen Szenarien beliebig oft wiederholen.

Dabei wird die Geschichte immer mit allen 5 Charakteren gespielt, egal, wie viele Personen am Spiel teilnehmen. Dafür beinhaltet das Spiel entsprechende Doppelcharaktere, so dass immer die gesamte Gruppe der schnellen Pfeile involviert ist.

Es hat sich dabei in unseren Spielrunden herausgestellt, dass das Spiel mit seinen Szenarien mit 5 Spielern den größten Spielspaß entwickelt, weil sich jeder dann mit seinem Charakter viel besser identifizieren kann.

Das Spiel läuft über mehrere Runden; jede Runde ist in 6 Phasen unterteilt, wobei die einzelnen Phasen auf dem Spielphasen Kompass des Spielplans dargestellt sind.

In der Aktionsphase bewegt man die Charaktere mit Aktionskarten durch Severton und erkundet die Umgebung sowie die Bewohner. Dabei arbeitet die Gruppe als Team zusammen.

Aus den Erfahrungen der kooperativen Spiele in den letzten Wochen und Monaten ergab sich dabei in unserer Spielrunde eine ausgewogene Diskussion, sich mit den Aktionen abzusprechen und diese dann durchzuführen. Dadurch, dass die einzelnen Charaktere ihre eigenen Fähigkeiten haben, lässt »Severton« den gefürchteten #Alpha #Playern wenig Chancen, das Spiel an sich zu reißen, was einen großen Vorteil des Spiels darstellt.

Ein besonderer #Kniff dabei ist, dass man gemeinsam über die Aktionen der allgemeinen Charaktere entscheidet und für diese Aktionen auch nur diejenigen Karten ausspielen darf, die offen neben der jeweiligen Charakterkarte liegen. Dabei können die Charaktere zwei verschiedene Aktionen ausführen: Bewegung und Erkunden.

So gilt es #Geheimgänge zu entdecken, die Gruppe der Vonts auszukundschaften oder aber auch die besonderen Fähigkeiten der Charaktere zu nutzen.

Hierbei steht es der Spielgruppe natürlich frei, von einem Szenario zum nächsten die Charaktere untereinander zu tauschen oder aber über alle Szenarien hinweg mit einem Charakter zu spielen.

Und so steht die Gruppe vor der Entscheidung, sich entweder aufzuteilen, um möglichst unauffällig verschiedene Gegenden gleichzeitig zu erkunden oder sich aber enger zusammenzuschließen, um Schutz in der Gemeinschaft zu suchen.

Die Spannung im Spiel resultiert aus der Aktionsphase der #Vonts Gruppen. So kennen sich diese Gruppen in Severton besonders gut aus und können dabei zum Beispiel auch Geheimgänge nutzen, die eigentlich noch durch einen Schlossplättchen versperrt sind.

Immer wenn ein oder mehrere Charaktere und eine Vonts Gruppe am selben Ort stehen, kommt es zu einer Begegnung. Das kann in der Aktionsphase oder in der Vonts Phase geschehen. Diese Begegnungen werden dann sofort abgewickelt und bringen erst recht Dynamik ins Spiel

Und gerade dieses »Wir gegen die« Gefühl bringt den großen Reiz ins Spiel und lässt die Gruppe als solche zusammenwachsen.

Das Spiel endet entweder mit einem gemeinsamen Sieg oder einer gemeinsamen Niederlage. In beiden Fällen trägt man das Ergebnis in die erste leere Zeile der Clubchronik ein. Die wir uns natürlich vorher kopiert haben, um die Szenarien öfter spielen zu können.

»Severton« ist ein Spiel, das einen für ein kooperatives Spiel hohen Wiederspielreiz hat, da man bei Niederlagen stetig versuchen möchte, besser zu werden.

Innerhalb der verschiedenen Szenarien sorgen zusätzliche Spielkonzepte dafür, dass kein Szenario wie das andere ist. Sehr gut gelöst ist dabei, dass das erste Szenario als #Tutorial gilt und dabei dennoch ein echtes Abenteuer darstellt.

Und so wird »Severton« nicht so schnell aus unserem Spielschrank verschwinden.

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