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Hauptsitz der Flötotto Systemmöbel GmbH an der Hauptstraße 70 in Rietberg Varensell. Foto: Flötotto

KWS History: Stadtgeschichte Gütersloh – Möbelmanufaktur Flötotto (Dezember 2011)

Von KWS, Karla-Wagner-Stiftung, KWS History, 5.480 Views

#KWS #History: #Stadtgeschichte #Gütersloh#Möbelmanufaktur #Flötotto (Dezember 2011)

  • Die kleine, 1906 gegründete Möbelmanufaktur Flötotto ent­wickelte sich über die Jahrzehnte zu einem der bekanntesten deutschen Möbelunternehmen. Heute kennt jeder dritte Deutsche die #Traditionsfirma. Der Originalbeitrag aus der Reihe »Weltstadt Gütersloh« vom Dezember 2011 wird hier unverändert wiedergegeben.

#Gütersloh, Dezember 2011

Seit über 100 Jahren beschäftigen sich bei Flötotto Menschen mit #Möbeln von außergewöhnlicher #Qualität. Die kleine, 1906 in Gütersloh gegründete #Möbelmanufaktur, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einem der bekanntesten deutschen Möbelunternehmen. Jeder dritte Deutsche kennt heute die Marke Flötotto. Design, Innovation, Qualität und Tradition zeichnen den Möbelhersteller aus Gütersloh seit mehr als 100 Jahren aus. Bekannt geworden ist Flötotto als Marktführer im Segment der Schulmöbel. Bis heute sind Flötotto Möbel: flexibel, individuell, qualitativ hochwertig und im Detail perfekt.

Die #Marke hat #Tradition – das Unternehmen wird heute von Elmar und Frederik Flötotto geführt. Der Möbelhersteller, der mittlerweile insgesamt rund 60 Mitarbeiter beschäftigt, hat seinen Hauptsitz in Gütersloh und einen #Showroom in #Rietberg #Varensell. Die Fertigung befindet sich in #Delbrück #Westenholz, wo mit modernsten Maschinen die Möbel nach höchsten Qualitätsansprüchen produziert werden. Der Verkauf derProdukte erfolgte lange Zeit ausschließlich über den Direktvertrieb – die Kunden konnten die hochwertigen Möbel über Kataloge, im Internet und im Showroom von Flötotto kaufen. Inzwischen sind die Produkte auch bei ausgesuchten Flötotto Partnern in ganz Deutschland erhältlich. Flötotto ist übrigens mehr als nur ein bekannter Möbelhersteller aus Gütersloh. Was viele nicht wissen: Zur Flötotto Interior Group gehören außerdem die Unternehmen #Authentics und Sitting Bull. Authentics stellt praktische und schöne Accessoires zum Reisen, Wohnen und Arbeiten her – Sitting Bull ist Marktführer im Segment hochwertiger Sitzsäcke und Sitzmöbel.

In den 1950 er und 1960 er Jahren wurde Flötotto mit der Produktion von ergonomisch geformten Büromöbeln und Schulmöbeln groß. Große Bekanntheit hat Flötotto durch den sogenannten »Formsitz« erlangt – ein Schulstuhl, der 1952 von Flötotto entwickelt, patentiert und seitdem weltweit mehr als 21 Millionen mal verkauft wurde. Ganze Schülergenerationen haben auf diesem Stuhl lesen und rechnen gelernt, Arbeiten geschrieben und Schulstunde um Schulstunde darauf verbracht. In den 1970 er Jahren folgte ein bahnbrechender Entwurf für ein Möbelsystem, das bis heute das starke Image der Marke prägt: Das Flötotto Profilsystem. Mit seiner markanten Rahmenkonstruktion aus massivem Buchenholz und den schützend eingefassten Flächen ist das Profilsystem robust, stabil und sehr flexibel. Flötotto, ein Pionier im Direktvertrieb, versendet den in Deutschland hergestellten und von Hand montierten Klassiker seit mehr als 35 Jahren direkt an den Konsumenten.

Flötotto #Möbel werden – ähnlich wie bei #Brio oder #Lego – von Generation zu Generation weiter vererbt und jeweils bei Bedarf durch neue Module ergänzt. So begleiten uns Flötotto Möbel oft ein Leben lang. Nach mehr als drei Jahrzehnten Anbauen, Umbauen und Ergänzen genießen die wandlungsfähigen Systemmöbel Kultstatus: Sie sind fürs #Wohnen, #Essen, #Schlafen und #Spielen ebenso perfekt wie fürs #Lernen und #Arbeiten; in #Universitäten, #Schulen und #Kindergärten, in #Arztpraxen oder #Architekturbüros sowie in #Hotels und #Tagungszentren werden Flötotto Möbel seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Diese Erfahrung in Versand und Montage, die sorgfältige Auswahl und Verarbeitung der Materialien, die klare Konstruktion, der hohe Designanspruch und die Intelligenz der verschiedenen Systeme machen Flötotto Möbel so wertbeständig und darum einzigartig.

Flötotto heute

Das sogenannte »Profilsystem« von Flötotto wird seit 1972 nahezu unverändert hergestellt und ist inzwischen ein bekannter Klassiker. Es steht in deutschen Wohnzimmern, in Kinderzimmern und Jugendzimmern, in Arztpraxen, Wartezimmern, Jugendherbergen, Krankenhäusern und Lehrerzimmern. Bei Flötotto befasst sich ein Team von international renommierten Designern mit der stetigen Weiterentwicklung cleverer und flexibler Möbelsysteme. Dieses Nachdenken über die Zukunft des Wohnens, Arbeitens und Lernens bedeutet bei Flötotto auch Nachdenken über #Ergonomie, #Ökologie und #Nachhaltigkeit.

Mit möglichst geringem Energiebedarf verarbeitet Flötotto besonders hochwertige, Ressourcen schonende Materialien zu erweiterbaren und langlebigen Möbelsystemen Made in Germany. Seit 2008 agiert die Flötotto Systemmöbel GmbH unter dem Dach der familiengeführten Elmar Flötotto Holding. Als feste Institution der Internationalen Designbranche, manifestiert die Holding mit ihren Marken Authentics, Flötotto und Sitting Bull seit vielen Jahren ihre starke Kompetenz im Bereich Möbel und Leuchten sowie Accessoires für #Küche, #Bad und #Büro.

Flötotto setzt auf Innovation und entwickelt neue Möbelsysteme immer in enger Zusammenarbeit mit renommierten Designern und Innenarchitekten. So wurde 2009 das Regalsystem 355 – entwickelt von den Berliner Designern Peter Christian Hertel und Sebastian Klarhoefer – in die Kollektion aufgenommen. Dieses Regalsystem besteht aus nur einem kurzen und einem langen Regalboden. Dazu gibt es sinnvolles Zubehör wie Schubkästen, Türen und CD Kreuze.

2010 folgte – ebenfalls von Hertel & Klarhoefer entwickelt – das System »#Quaro«, dessen Idee auf quadratischen Möbelcontainern basiert. »Quaro« Elemente sind in zahlreichen Farben erhältlich und individuell kombinierbar. Das Profilsystem in Bio Massivholz wird ausschließlich aus Hölzern nachhaltiger Forstwirtschaft gefertigt und anschließend mit naturbelassenen Pflegeölen behandelt. Frederik Flötotto ist stolz darauf, dass 2012 der Nachfolger des Formsitzes kommen wird, der von dem Münchener Industriedesigner Konstantin Grcic entwickelt wurde. Der neue Stuhl entspricht den aktuellen ergonomischen und orthopädischen Erkenntnissen und wird zukünftig in Schulen und Hochschulen stehen – und natürlich genauso erfolgreich wie sein Vorgänger der »Formsitz« von 1952 werden …

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