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KWS History: Stadtgeschichte Gütersloh – Weihnachtswünsche der Gütersloher »Prominenz« (2001)

Von KWS, Karla-Wagner-Stiftung, KWS History, 3.758 Views

#KWS #History: #Stadtgeschichte #Gütersloh – Weihnachtswünsche der Gütersloher »Prominenz« (2001)

  • Der Originalartikel vom Dezember 2001 wird hier unverändert wiedergegeben.

#Gütersloh, Dezember 2001

Gerd Bökesch, Güters­lohs #Cartoonist Nummer 1

Gerd Bökesch hat vor kurzem sein erstes #Buch illustriert: »Sex über 60« aus der erfolgreichen »Sex über …« Reihe, erschienen in Tom­mis Verlag. Seine #Illustrationen und #Car­toons erscheinen regelmäßig in so arrivierten Zeitschriften wie »Viel Spaß«, »Blitz Illu«, »Coupé«, »Wochenend«, »Wo­che der Frau« und vielen Rät­selzeitschriften. In Gütsels #Eis­café »Pink Pinguin« sind ausgewählte Werke in einer #Dau­er­ausstellung zu bewundern. Gerd Bökesch wünscht sich Frieden auf der Welt, weniger Aus­ein­an­der­set­zun­gen und #Gesundheit. Beruflich wünscht er sich, noch ein Buch im neuen Verlag herauszubringen: »Die erste Arbeit hat viel Spaß gemacht!«

Frank Welsch, Vorsitzender des FCG 2000

»Herr Welsch, was wünschen Sie sich für das Jahr 2000?«

»Ich wünsche mir ein besseres Verständnis der Menschen untereinander, sie sollen aufeinander zugehen. 

Natürlich wün­­sche ich mir auch Frieden auf der Welt. Für den #FCG 2000 wünsche ich mir bessere Ver­eins­strukturen, mehr Zeit für mei­nen Beruf und eine Mann­schaft, die sich mit der Stadt Gü­tersloh richtig identifiziert, die Zusammenhalt zeigt … und natürlich ein volles #Hei­de­wald #Sta­dion.«

»#Thumb«, #Rockband aus Gütersloh

Claus Grabke: »Ich hoffe na­tür­lich, dass wir alle wieder zu friedlicheren Zeiten finden. Ich wünsche mir, dass wir alle unsere kleinen Macken nicht immer als Übel ansehen und nach Angepasstheit streben, sondern dass jeder mehr versucht, sein Innerstes Ich zu akzeptieren und auch allen anderen zu zeigen … jeder von uns ist ein Unikat, aber wir steuern leider auf eine sehr gleichförmige, angepasste Ge­sell­schaft zu, in der dieser Wert eine immer kleinere Rolle spielt und nur noch der zählt, der sich zeit­ge­mäß präsentiert. Im näch­sten Jahr kommt ein neu­es Al­bum meiner anderen Band, den ›Al­ter­na­tive Allstars‹ ’raus … dieses Album haben wir zum ersten mal komplett alleine aufgenommen und produziert … im eigenen Studio, dem ›Upstairs Studio Project‹. Ich bin natürlich mäch­tig gespannt darauf, wie das Album ankommen wird. Ich würde mir wünschen, dass musikalische Qualität wieder an Wert gewinnt und wieder mehr ›echte‹ Bands in den Charts sind und nicht nur Bands aus der Retorte.«

Hubert Deittert, MDB, Christdemokrat

Der Bundestagsabgeordnete wünscht sich, zum dritten Mal als Bundestagsabgeordneter nominiert zu werden. Man darf gespannt sein, ob es Deit­tert auch im September 2002 wider gelingt, den Kampf um das Direktmandat gegen den SPD Kontrahenten Klaus Brand­ner zu gewinnen.

Hubert Deittert ist Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion im Petitionsausschuss: »Ich wün­sche mir, dass unsere zivilisierte Gesellschaft den internationalen #Terrorismus endlich in den Griff bekommt. Darü­ber­hin­­­aus hoffe ich, dass die #Wirt­schaftskrise in Deutsch­land über­wunden wird und die hohe Arbeitslosigkeit gesenkt wird. Im kommenden Jahr möch­te ich natürlich bei der Bundestagswahl das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger aus Gütersloh erneut gewinnen. Meine persönlichen Wünsche sind #Gesundheit und #Vitalität

Volker Schulte, #FDP Bundestagkandidat

»Mission 18 Prozent«. Mit diesem zweistelligen Ergebnis will die FDP in den Bundestag einziehen. Nach der Aufstellung der Landesliste NRW am vergangenen Wochenende in der Gütsler Stadthalle kam der Bun­desvorsitzende Guido We­ster­welle auf Platz 1, Lan­desc­hef Jürgen Möllemann von fast 93 Prozent auf Rang 2. Volker Schulte, Kreis­vor­sit­zen­der der FDP, steht nicht auf der Liste. Schulte will aus­schließ­lich für den Bundestag kandidieren.

Seine Wünsche für das kommende Jahr: »Ich will dazu beitragen, die ›Mission 18‹ der FDP zu erfüllen. Es ist kein eigentlicher Wunsch, sondern eher eine große Her­aus­for­de­rung, die Liberalen als Volks­partei zu etablieren. Ich wünsche ich mir mehr liberale Elemente in unserer Ge­sell­schaft – #weniger #Staat, mehr #selbstständiges Handeln. Ich hoffe, dass die USA international mehr Verständnis für die #Politik der ›Alten Welt‹ zeigen. Privat stehen Gesundheit, Glück und meine Familie ganz klar im Vordergrund!«

Johann Nusser, Geschäftsführer der #Stadthalle

»Ich wünsche mir, dass sich die Gütersloher Stadthalle weiter­hin so gut am Markt behauptet, wie bisher. Das ist mein Wunsch für 2002 …«

Wili »Jo« Joraschokowitz

»Gütsels« lebende #Kicker Le­gen­de, wird im März 2002 85 Jahre alt. Er spielte mit den großen #Fuß­ball Legenden – national und international. Er stand vor dem großen Durchbruch in seiner Sportlerkarriere. Doch der Zweite Wel­t­krieg macht ihm einen Strich durch die Rech­nung. Bei Ex Bundestrainer Sepp Her­ber­ger stand »Jo« einst im legendären Notiz­buch. 

Das wünscht sich »Jo« Jo­ra­scho­kowitz für das kommende Jahr: »Mit dem FC Gütersloh 2000 ist sportlich momentan nicht viel los – ich wünsche mir deshalb mehr Unterstützung für diesen Verein. 

Wo sind die Sponsoren? Für eine Stadt mit fast 100.000 Ein­wohnern ist es eine Schan­de, dass nicht mehr Sponsoren hinter diesem Verein stehen. 

Der ehemalige Gütersloher Hun­ke unterstützt den Ham­bur­ger Sportverein, als Kind der Stadt ist er als Sponsor für den FCG 2000 nicht in Er­schei­nung getreten. Schade, so ist es leider auch bei anderen Un­ter­neh­mern und Leuten aus der In­du­strie. Gesundheit ist natürlich alles im Leben, deshalb möchte ich auch im kommenden Jahr so fit wie jetzt sein. Ich feiere schließ­lich meinen 85. Ge­burts­tag im März …«

Bernhard Wessolowski, #Fitness Unternehmer

»Ich möchte am Ende des Jah­res 2002 unsere Zielvorgaben für die Studios erreichen. Die werden jetzt im Dezember 2001 mit den Mitarbeitern besprochen. Das wäre beruflich mein größter Wunsch! Natür­lich wünsche ich mir als 47­ jäh­riger, dass ich weiterhin gesund und fit bleibe … als Gütersloher wünsche ich mir mehr Aufgeschlossenheit und Offenheit der Bürger dieser Stadt Fremden gegenüber.«

Editha Martini, Künstlerin

Editha #Martini, in #Wieden­brück schaffende Künstlerin, verwirklicht sich durch ihre »phan­tastischen« #Sitzmöbel, #Ob­jekte und #Skulpturen. Farbe, Ge­stal­tung, Form und Funktionalität werden ausdrucksstark in ihren Objekten vereint und bilden zur Zeit den Schwerpunkt ihrer Arbeit. Sie hat einige Jahre in den kreativen Ge­stal­tungs­be­rei­chen für die VHS Recken­berg Ems und Gütersloh gearbeitet und ist Mitglied der Kün­stlergruppe »… wir sind!« 

Ausstellungen (unter anderem): #DAA Gü­ters­loh, Galerie Susanne Cle­mens, Flora Westfalica, #Stadt­halle Gütersloh. »Ich wünsche mir, dass die Menschen ruhig und friedlich miteinander leben und umgehen. Wir alle sollten daran arbeiten, uns für eine ›bessere‹ Welt zu engagieren. Als Kün­st­le­rin habe ich den Wunsch, auch im kommenden Jahr viele Ideen zu produzieren. Ich möch­te noch mehr Zeit für meine Kreativität haben!«

[Wir wünschen uns, dass alle Weihnachtswünsche und Neujahrs­wünsche der Gütsler Promi­nenz in Erfüllung gehen – und uns allen ein Frohes Fest … d. Red.]

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