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Vom Straßenjungen zum Komponisten: Apollo Giu kehrt nach Hamburg zurück, 21. Januar 2027
Hamburg, 29. September 2026
Am Donnerstag, 21. Januar 2027, um 20 Uhr, ist der italienische Komponist und Pianist Apollo Giu im Kleinen Saal der Laeiszhalle Hamburg zu erleben. Mit seinem Konzertprogramm »Zwischen Himmel und Erde« kehrt der in Hamburg aufgewachsene Musiker an einen wichtigen Ort seiner persönlichen Geschichte zurück.
Sein Weg auf die Konzertbühne verlief allerdings alles andere als geradlinig.
Von #Apulien über Hamburg zurück zur #Musik
Apollo Giu, bürgerlich Giuseppe Rapolla, wächst in Apulien in einfachen Verhältnissen auf. Mit 8 Geschwistern und wenig materieller Sicherheit ist seine Kindheit stark vom täglichen Leben und vom Kampf um den nächsten Schritt geprägt.
Eine besondere Rolle spielt sein Großvater. Als musikalisch gebildeter Mann erkennt er früh eine Begabung in seinem Enkel und bringt ihn mit dem Instrument, mit Strukturen und Harmonien in Berührung. Doch Giuseppe entscheidet sich zunächst gegen diesen Weg.
Was folgt, ist keine klassische Künstlerbiografie.
Apollo Giu kommt nach Deutschland und nach Hamburg, baut sich zunächst als Unternehmer eine berufliche Existenz auf und erlebt dabei sowohl Erfolge als auch Rückschläge. Erst später, in einer persönlichen Umbruchphase, kehrt die Erinnerung an seinen Großvater und dessen Überzeugung zurück, dass in ihm etwas Musikalisches steckt.
Diesmal nimmt er diese Stimme ernst.
Ein autodidaktischer Weg zum eigenen Klang
Apollo Giu beginnt, sich erneut intensiv mit dem #Klavier und mit #Komposition auseinanderzusetzen. Ohne klassischen geradlinigen Ausbildungsweg arbeitet er sich autodidaktisch in die Musik hinein.
Aus Erinnerungen an die Kindheit, persönlichen Erfahrungen, musikalischer Intuition und jahrelanger eigener Arbeit entsteht nach und nach eine individuelle musikalische Sprache.
Seine Musik trägt dabei Spuren seines Lebens: Sehnsucht, Liebe, Schmerz, Leidenschaft, Freude und innere Widersprüche. Sie verbindet mediterrane Wärme mit einer zurückhaltenden, modernen Klangästhetik.
Apollo Giu beschreibt seine Musik als einen Raum zwischen Melancholie und Eleganz, Stille und Bewegung.
Zurück in Hamburg – diesmal auf der Bühne
Hamburg ist ein wichtiger Teil dieser Lebensgeschichte. Hier wächst Apollo Giu auf und verbringt einen Teil seines Lebens, bevor ihn sein Weg schließlich zurück zur Musik führt.
Am 21. Januar 2027 kehrt er nun als Komponist und Pianist in die Stadt zurück.
Der Auftritt in der Laeiszhalle wird damit zu einem besonderen Moment seiner persönlichen Entwicklung: Ein Musiker, dessen Weg in Apulien begann, der in Hamburg aufwuchs, berufliche Umwege ging und erst später zur Musik zurückfand, präsentiert seine eigenen Kompositionen in einem der traditionsreichsten Konzertsäle der Stadt.
Zwischen #Melancholie und #Eleganz
Im Mittelpunkt des Konzertabends steht das Klavier.
Apollo Giu präsentiert eigene Kompositionen, die zwischen ruhigen, berührenden Momenten und dynamischen, kraftvollen Passagen wechseln. Seine Musik setzt auf Atmosphäre, emotionale Tiefe und die unmittelbare Wirkung des Klaviers.
Dabei geht es weniger um musikalische Virtuosität als um das Gefühl hinter dem Klang. Die Kompositionen erzählen ohne Worte von persönlichen Erfahrungen und schaffen einen Raum, in dem Klang und Stille gleichermaßen wirken können.
Ein wichtiges künstlerisches Vorbild für Apollo Giu ist der italienische Komponist und Pianist Ezio Bosso.
Musik als Rückkehr
Für Apollo Giu ist Musik heute mehr als eine künstlerische Tätigkeit. Sie ist die Rückkehr zu etwas, das bereits in seiner Kindheit angelegt war und das er erst viele Jahre später wirklich verstanden hat.
Aus dem Jungen, der die musikalischen Lektionen seines Großvaters zunächst nicht hören wollte, wurde ein autodidaktischer Komponist, der heute seine eigenen Werke auf Konzertbühnen präsentiert.
Mit dem Konzert in der Laeiszhalle schließt sich dabei ein besonderer Kreis:
Ein in Hamburg aufgewachsener Musiker kehrt in seine Heimatstadt zurück – nicht um seine Geschichte zu erzählen, sondern um sie hörbar zu machen.
Donnerstag, 21. Januar 2027, 20 Uhr, Foyereinlass ab 19 Uhr, Ende gegen 21.30 Uhr, Laeiszhalle Hamburg – Kleiner Saal, Johannes Brahms Platz, 20355 Hamburg, Tickets 24 beziehungsweise 28 Euro, der Vorverkauf erfolgt über die Konzertkassen der #Elbphilharmonie/#Laeiszhalle sowie online, Veranstalter RG Company Events …
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