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Fotos: Christian Schröter, CC BY SA

Schargé, Gütersloh

Von KWS, Kunst und Kultur, Künstler, 11.494 Views

Schargé, Gütersloh

#Schargé wurde am 18. Oktober 1942 in #Gotha geboren und lebt seit dem 1. Lebensjahr in #Gütersloh. Nach einer Lehre als #Maler und #Restaurator besuchte er die #Kunstgewerbeschule in #Bielefeld. Hier erreichte er seine erste finanzielle #Unabhängigkeit durch #Portraitmalerei. Später belegte er ein #Fernstudium des Famous Artists Course in #Commercial #Art, #Illustration and #Design an der Famous Artists School Westport, Connecticut. Seit 1991 arbeitet er eng mit dem mallorquinischen Maler Esteban Rewert #Montiel. Schargé ist Mitbegründer der #Designergruppe »NonPlus«.

Ausstellung im #Rathaus #Châteauroux

»Seine Bilder zeigen die Bewunderung des Künstlers für #Frankreich. Sie strömen Liebe und Sinnlichkeit aus«. Das sagt George Feldmann, Beirat für Partnerschaftsangelegenheit, Freitagabend, bei der Eröffnung der Austellung von Schargé im Rathaus Châteauroux. Er versuchte eine bescheidene Kritik zu äußern: »Die beinahe dauerhafte Anwesenheit des Kreuzes, Folterwerkzeug, im Zentrum jedes Bildes, unterstützt die Diskrepanz der herkömmliche Kirche zwischen Geist und Körper. Die belastete und unterdrückte graphische Darstellung von Weiblichkeit und Männlichkeit, von strahlenden Farben begleitet, kämpft gegen das Schwarz und Dunkelblau, Symbol von Finsternis und Tod. Das funkelnde Gelb der Sonne errinert an Hoffnung und Lebenlust. Kurz gesagt: Seine Bilder suggerieren der Triumph von Liebe über Intoleranz. Während der Ausstellungseröffnung hat er der Stadt Châteauroux ein Bild geschenkt.

Schargé hat alle wesentliche Kunststile erprobt, vom #Expressionismus bis hin zum #Hyperrealismus. Er hat mit Materialien wie Kupfer, Aluminium, Gips und Polyester gearbeitet. Schargé hat #Schmuck und #Möbel entworfen, letztlich hat er seinen künstlerichen Weg in der Malerei gefunden. Er bringt seine Persönlichkeit im großformatigen Bildern zum Ausdruck, in denen strahlende Farben explodieren.

Schargés Werk ist geprägt von einer konsequenten Auseinandersetzung mit existenziellen #Gegensätzen: Licht und Dunkel, Körper und Geist, Sinnlichkeit und Spiritualität. Seine Bildsprache verbindet symbolische Elemente mit einer expressiven Farbdramaturgie, die emotional unmittelbar wirkt. Dabei bleibt er trotz aller formalen Vielfalt stets erkennbar – durch seine kraftvolle Linienführung, die bewusste Komposition und den Mut zur #Übersteigerung.