Von KWS, Kunst und Kultur, Kultur, 68 Views
Die emanzipierte #Kulturmarke: #Plädoyer für mehr kulturelle und wirtschaftliche #Selbstbestimmung
#Berlin, 14. September 2026
#Kulturfinanzierung: Kulturelle Freiheit braucht nicht nur verfassungsrechtlichen Schutz, sondern auch wirtschaftliche Handlungsfähigkeit. Mit dem Konzept der »emanzipierten Kulturmarke« plädiert der Berliner Kulturmanager und Kulturberater Hans Conrad Walter deshalb für ein neues Selbstverständnis von Kulturanbietern: Öffentliche Kulturförderung bleibt unverzichtbar, zugleich sollen diversifizierte #Finanzierungsstrukturen Abhängigkeiten verringern und größere kulturelle #Selbstbestimmung ermöglichen.
Ausgangspunkt ist für Walter eine doppelte Herausforderung: Während öffentliche #Kulturhaushalte unter Druck geraten, verschärfen sich zugleich die kulturpolitischen Auseinandersetzungen um Freiheit, Vielfalt und gesellschaftliche Offenheit.
»Öffentliche Kulturförderung darf kein politisches Disziplinierungsinstrument werden. Eine völkisch nationalistische Verengung des Kulturbegriffs widerspricht meinem Verständnis einer offenen, pluralistischen Gesellschaft. Kulturelle Freiheit braucht Orte, an denen unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen, Widersprüche sichtbar werden und gesellschaftliche Gewissheiten infrage gestellt werden können«, so Walter.
Doch es genüge nicht, Freiheit allein kulturpolitisch zu verteidigen. Sie brauche auch ökonomische Spielräume. Darauf gründet Walter sein Konzept der emanzipierten Kulturmarke: Kulturanbieter, die ihre Herkunft, Werte und gesellschaftliche Relevanz kennen, ihre programmatischen Ansätze im Schutz der #Kunstfreiheit eigenständig verwirklichen – und ihre wirtschaftlichen und strukturellen Handlungsspielräume nutzen, um größere Selbstbestimmung zu gewinnen.
Dabei gehe es ausdrücklich nicht darum, öffentliche Kulturförderung durch private Mittel zu ersetzen. Vielmehr soll ein intelligenter Finanzierungsmix aus Öffentlicher #Förderung, #Eigenerlösen, #Fundraising, #Stiftungsförderung, #Spenden aus der #Zivilgesellschaft und strategischem #Kultursponsoring die Finanzierungsbasis verbreitern.
»Wirtschaftliche Emanzipation bedeutet nicht den Rückzug des Staates und auch nicht die Kommerzialisierung der Kultur. Sie bedeutet, Abhängigkeiten zu verringern und Handlungsspielräume zu erweitern. Denn kulturelle Freiheit braucht auch wirtschaftliche Emanzipation«, erklärt Walter.
Mit der »Causales – Kulturberatung und Kulturmanagement« begleitet Hans Conrad Walter Kulturanbieter seit über 2 Jahrzehnten bei der Entwicklung von Kulturmarken sowie tragfähigen Finanzierungsstrategien und Partnerschaftsstrategien.
Sein Konzept der emanzipierten Kulturmarke und die aktuellen Herausforderungen der Kulturfinanzierung erläutert Walter ausführlich in seinem neuen Fachbeitrag »Die emanzipierte Kulturmarke: Warum kulturelle Freiheit auch wirtschaftliche Handlungsfähigkeit braucht« auf kulturmarken.de. Zum Fachbeitrag …
#NOW #N #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE #VISITGÜTERSLOH #VISITGT #NIEWIEDERISTJETZT #MARIECHENMARKT
